Ein Tierheilpraktiker arbeitet ganzheitlich und therapiert mit verschiedenen Naturheilverfahren. Mit diesen Therapien wird kein spezieller Erreger bekämpft, sondern der Körper wird dabei unterstützt, sich selbst zu heilen.

Der Tierheilpraktiker findet ein breitgefächertes Betätigungsfeld vor: er behandelt allgemeine Abwehrschwächen, Stoffwechselstörungen, akute und chronische Krankheiten bis hin zu akuten Infektionen und psychischen Problemen.

Der gutausgebildete Therapeut betrachtet das Tier immer ganzheitlich mit seinen körperlichen und seelischen Erkrankungen im Einklang mit der Natur. Der Tierheilpraktiker ist nicht nur ein traditioneller, sondern auch ein moderner, zukunftsorientierter Beruf.

Ein Beruf mit Herz und Zukunft!

Viele weitere Infos rund um den Beruf des Tierheilpraktikers finden Sie hier:

→ Geschichtliches
→ Berufsbild
→ Aufgabengebiete
→ Voraussetzungen
→ Aussichten
→ Gesetzliches
→ Berufsverbände
→ THP-Verband

 

 

GESCHICHTLICHES

Der Anfang der tierheilkundlichen Tätigkeit lässt sich über weit mehr als 6000 Jahre zurückverfolgen und entwickelte sich beim Umgang von Menschen mit Nutztieren. In Ägypten züchtete man damals Haustiere wie Hunde, Rinder und Ziegen. Die ältesten Schriften und Hieroglyphen enthalten Hinweise über deren Tierzucht, Pflege, Fütterung und Heilung.

460 v. Chr. zeigte Hippokrates auf, dass gesunde und krankhafte Prozesse bei Menschen und Tieren vergleichbar sind. Aristoteles verfasste das Buch „Tierkunde“ und gilt als Vater der Tieranatomie. Der bedeutendste Tierheilkundige der damaligen Zeit war allerdings Absyrtus (290-350 n. Chr.). Unter seinem Einfluss teilte sich die Tiermedizin von der Humanmedizin ab und nahm eine eigenständige Richtung. Absyrtus befasste sich mit Themen wie Hygiene, Zucht, Rassenlehre, Therapie, Pathologie, Chirurgie und Geburtshilfe.

Publius Vegetius (550 n. Chr.) schrieb das umfangreichste Werk des Altertums über die Tiermedizin. Er ergänzte die Arbeit von Absyrtus mit eigenen Beobachtungen. Sein Werk sollte die Tierheilkunde bis ins 17. Jahrhundert maßgeblich beeinflussen. Darin finden sich bspw. Angaben zur Altersbestimmung eines Tieres über seine Zähne sowie Quarantänemaßnahmen bei ansteckenden Krankheiten. Die Trennung des Berufs von Tierheilpraktikern und Tierärzten brachte erst die Neuzeit. Die erste Lehrstätte für akademische Tierheilkundige entstand 1762 in Lyon (Frankreich). Bereits 1790 wurden aber auch in Deutschland die ersten Schulen gegründet.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

BERUFSBILD

Während die klassische Schulmedizin an den Symptomen einer Erkrankung ansetzt, versucht die Naturheilkunde das gestörte Gleichgewicht des Körpers und der Seele wiederherzustellen, indem sie nach der Ursache der Krankheit sucht. Die Naturheilkunde geht davon aus, dass in jedem Organismus die Anlage zur Selbstheilung vorhanden ist. Mit verschiedenen naturheilkundlichen Methoden werden Blockaden gelöst, die eine Selbstheilung verhindern.

Tierheilpraktiker arbeiten deshalb ganzheitlich und therapieren mit verschiedenen Naturheilverfahren wie z. B. der Akupunktur, Homöopathie und Bach-Blüten-Therapie. Mit diesen Therapien wird keine spezielle Krankheit bekämpft, sondern der Körper wird darin unterstützt, sich selbst zu heilen. Diese Therapien stehen keinesfalls in Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern können durchaus begleitend eingesetzt werden. Der gut ausgebildete Tierheilpraktiker sieht sich nicht als Konkurrent zum Tierarzt, sondern als sinnvolle Ergänzung und Unterstützung und er weiß, wann er einen Patienten an den Tierarzt weiterleiten muss.

Der Tierheilpraktiker, der ganzheitlich und im Einklang mit der Natur arbeitet, ist nicht nur ein traditioneller, sondern auch ein sehr moderner Beruf. Mit seinem Einfühlungsvermögen und seinem fundierten Wissen schafft er eine Verbindung zwischen Körper und Seele. Er berücksichtigt dabei auch die Beziehung zwischen Tier, Tierhalter und dessen Umwelt.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

AUFGABENGEBIETE

Ein Tierheilpraktiker findet ein breitgefächertes Betätigungsfeld vor. Er behandelt allgemeine Abwehrschwächen, Stoffwechselstörungen, akute und chronische Erkrankungen, Verhaltensstörungen, stressbedingte und umweltbedingte Krankheiten bis hin zur akuten Infektion. Dem Tierhalter steht er aber auch bei anderen Problemen mit seinem Tier beratend zur Seite.
Operationen, Impfungen oder Behandlungen anzeige- und meldepflichtiger Tierseuchen sind dem Tierarzt vorbehalten, wobei der Tierheilpraktiker auch hier in vielen Fällen, außer bei den anzeige- und meldepflichtigen Tierseuchen, eine sinnvolle Nachbehandlung oder Ausleitung durchführen kann.

Oft ist der Tierheilpraktiker die letzte Instanz für schulmedizinisch austherapierte Patienten, bei denen er durch eine ganzheitliche Behandlung eine Heilung oder eine deutliche Linderung der Beschwerden bewirken kann.

Für die Erstellung einer Diagnose benötigt der Tierheilpraktiker sowohl einen Eindruck über die Umgebung und Haltung seines Patienten als auch eine gründliche Untersuchung. Hierfür stehen ihm verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung: Abtasten und -fühlen, Auskultation (Abhorchen), Blutuntersuchung, Dunkelfeldmikroskopie, Urin- und Kotuntersuchung, Haaranalyse, Speichelprobe, Thermographie, Bioresonanz und Kinesiologie, um nur einige zu nennen. Laboruntersuchungen, Röntgenbilder und Ultraschallergebnisse können ebenfalls für die Diagnose herangezogen werden.

Für die erfolgreiche Behandlung hat der Tierheilpraktiker ein vielfältiges Spektrum zur Verfügung. Er kann apothekenpflichtige und rezeptfreie Arzneimitteln verordnen und Injektionen geben, Verbände anlegen, Geburtshilfe leisten, als Ernährungsberater und als Verhaltenstherapeut fungieren. Zudem kann er aus vielen Heilbehandlungen die jeweils geeignetste auswählen:
Homöopathie, Phytotherapie (Kräuterheilkunde), Bach-Blüten-Therapie, Chiropraktik, manuelle Therapie, Osteopathie, Wärme- und Kältetherapie, Aderlass, Blutegel Therapie, Braunscheidt´sches Reizverfahren, Schröpfen, Ausleitungsverfahren, Akupunktur, Akupressur, Magnetfeldtherapie, Bewegungstherapie, Lasertherapie, Kinesiologie, Farbtherapie, Schüßler-Salze, Bioresonanz. Viele dieser Therapieverfahren sind (noch) nicht wissenschaftlich anerkannt.

Selbstverständlich hat sich der Tierheilpraktiker an die relevanten Gesetze wie z. B. das Tierschutzgesetz, das Bundesseuchen- und das Arzneimittelgesetz zu halten. Anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten muss der Tierheilpraktiker sofort beim zuständigen Veterinäramt anzeigen. Da er immer zum Wohle seines Patienten handelt, weiß der ausgebildete Tierheilpraktiker genau, wo die Grenzen seiner Behandlungsmöglichkeiten sind. Er kann klar erkennen, ob und wann er Patienten gegebenenfalls an einen Tierarzt oder einen anderen Spezialisten überweisen muss.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

VORAUSSETZUNGEN

 

Einen Beruf auszuüben, der sich mit Tieren beschäftigt, ist für viele Menschen die Erfüllung eines Traumes. Ein wenig Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, und Ihnen wird das Studium der Tiernaturheilkunde viel Freude bereiten! Naturheilkunde ist nämlich nicht nur überliefertes Erfahrungswissen, sondern auch Wissenschaft. Angehende Tierheilpraktiker lernen von den Grundlagen der Anatomie der Tiere, über Physiologie bis hin zur Pathologie alles, um die Tierheilkunde später gut ausüben zu können. Dadurch sind sie in der Lage, in der Praxis zutreffende Diagnosen zu stellen und die richtige Heilmethode zu wählen.

Ein Tierheilpraktiker sollte sich der Verantwortung gegenüber seiner Patienten jederzeit bewusst sein und das in ihn gesetzte Vertrauen zu schätzen wissen. Die Teilnahme an jährlichen Fortbildungen und Fachtagungen sollte für ihn als Pflicht angesehen werden. Der Älteste Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands erwartet, dass der Tierheilpraktiker durch sein gesamtes sachlich kompetentes Verhalten seinen Berufstand in der Öffentlichkeit angemessen vertritt.

Voraussetzung für die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie ein Schulabschluss. Medizinische Vorkenntnisse sind für die Ausbildung nicht erforderlich. Der Auszubildende sollte sein erworbenes Wissen aus dem Unterricht durch Hausarbeiten präzisieren und vertiefen. Die Ausbildung kann als berufliche Einzelausbildung absolviert werden, aber auch als Fortbildung für Tierhalter, Tierzüchter, Landwirte, Mitarbeiter von Tierheimen, Zoologischen Gärten oder Tierarztpraxen und ähnlichem genutzt werden.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

AUSSICHTEN

Die Berufsaussichten für einen gut ausgebildeten Tierheilpraktiker mit fundierten Kenntnissen sind sehr gut. Fast jeder zweite Haushalt in Deutschland hat ein Haustier und der Anteil der Tierhalter, die ihrem Tier mit Naturheilverfahren helfen wollen, wird auch in Zukunft weiter ansteigen.

Im Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands sind zurzeit ca. 400 Tierheilpraktiker eingetragen. Die meisten Tierheilpraktiker arbeiten selbstständig in einer eigenen Praxis. Einige bringen ihr Wissen aber auch als Bestandsberater in landwirtschaftliche oder züchterische Betriebe ein, arbeiten als Dozenten im Bereich der Tierfutterbetriebe, im Medizinprodukte- oder Tierbedarfsvertrieb oder als Berater für artgerechte Haltung. Tierheilpraktiker werden auch gerne als Referenten zu verschiedenen Themen aus der Naturheilkunde engagiert.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

GESETZLICHES

Die Berufsausübung eines Tierheilpraktikers ist in Deutschland durch eine Vielzahl von Rechtsvorschriften geregelt; hierzu gehören insbesondere arzneimittelrechtliche, tierseuchenrechtliche, tierschutzrechtliche und betäubungsmittelrechtliche Vorschriften. Die in diesen gesetzlichen Regelungen genannten, ausschließlich dem Tierarzt vorbehaltenen Tätigkeiten, darf der Tierheilpraktiker nicht ausüben.

  • Das Arzneimittelgesetz (AMG) regelt allgemein den Umgang mit den Arzneimitteln sowie deren Herstellung.
  • Im Tierseuchengesetz sind anzeige- und meldepflichtigen Seuchen und deren Bekämpfungs- und Hygienevorschriften aufgeführt.
  • Das Tierschutzgesetz dient dem Schutz der Tiere, damit ihnen keine unnötigen Schmerzen zugefügt werden.
  • Durch das Heilmittelwerbegesetz sind die Möglichkeiten der Werbung in heilenden Berufen genau geregelt.
  • Der Tierheilpraktiker ist außerdem an die Hygieneverordnungen und die Medizinprodukteverordnung gebunden.
  • Er unterliegt der Überwachung des Veterinäramtes.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

BERUFSVERBÄNDE

In Deutschland gibt es etliche Tierheilpraktiker-Verbände. Unsere Schule empfiehlt den "Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands", zu dessen Prüfungen wir unsere Schüler vorbereiten.

Das Ziel des Verbandes ist vorrangig die Definition und Sicherung des Qualitätsstandards für die Tierheilpraktiker Deutschlands und damit die Erhaltung und Festigung des Berufsstandes. Er vertritt die Interessen für den Berufsstand des Tierheilpraktikers gegenüber Politik und Öffentlichkeit, ebenso unterstützt er seine Mitglieder in allen berufspolitischen und fachlichen Fragen der Praxisführung, hilft bei unberechtigten Rechtsverfolgungen und ungerechtfertigten Abmahnungen, er erstellt ein Gebührenverzeichnis, bietet eine Auswahl von Ausbildungs- und Fortbildungsangeboten und berät bei der Praxiseröffnung.

 

 

Zurück zur Übersicht.


 

THP-VERBAND

Der „Älteste Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands“ unterhält keine Schule und ist auch keiner Schule vertraglich verpflichtet. Nur dadurch ist Unabhängigkeit und Objektivität bei der Verbandsprüfung gewährleistet. Die Kenntnisüberprüfung dient dem Nachweis eines Mindestwissens, das ein Tierheilpraktiker zur Führung einer Tierheilpraxis haben sollte.

Aus diesem Grund beenden unsere Schüler ihre Ausbildung mit der Prüfung vor dem Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands.

Da aufgrund fehlender Vorschriften die Ausbildung zum Tierheilpraktiker und die Berufsausübung nicht gesetzlich geregelt sind, gibt es bei der beruflichen Qualifikation der Tierheilpraktiker/innen erhebliche Unterschiede. Diesem Missstand abzuhelfen und der Bevölkerung ein klares Unterscheidungsmerkmal zur Verfügung zu stellen, hat der Verband im Jahr 1984 für seine Mitglieder die Möglichkeit geschaffen, dies durch das Verbandszeichens nachzuweisen.

Dieses Zeichen wird nur an Tierheilpraktiker verliehen, die erfolgreich vor dem Verband eine Prüfung abgelegt haben und damit eine ausreichende Qualifikation zur Ausübung des Berufs nachweisen können. Die Anforderungen für die Prüfung können bei der Geschäftsstelle erfragt oder unter www.thp-verband.de abgerufen werden.

 

Verbandschronik

Der „Älteste Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands, seit 1931 e. V.“ ist bundesweit der älteste Berufsverband für Tierheilpraktiker und wurde 1931 in Ahaus zunächst als „Reichsverband deutscher Tierheilkundiger“ gegründet. Bereits sechs Jahre später wurde der Name auf Anraten der damaligen Reichstierärztekammer in „Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands“ geändert. Im Jahr 1953 wurde der Sitz nach Augsburg verlegt, wo er bis heute im Vereinsregister eingetragen ist. Um für seine Mitglieder in den einzelnen Bundesländern präsent zu sein, wurden Landesverbände als Vertretungen gebildet, die dem Bundesverband untergeordnet sind.

Im November 1985 wurde der Name des Verbandes in „Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands, Bundes- und Dachverband e. V.“ geändert.

2005 wurde der Name des Verbandes aufgrund eines gerichtlichen Beschlusses in „Ältester Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands, seit 1931 e. V.“ geändert.

2016 ist der THP-Verband 85 Jahre geworden. Aus diesem Grund hat unsere ehemalige Schülerin Tina Gruber eine sehr lesenswerte und spannende Chronik geschrieben, die Sie hier nachlesen können.

 

Prüfung

Da wir Wert auf eine unabhängige Prüfung legen, wird an unserer Schule keine schulinternen Abschlussprüfung durchgeführt. Wir bereiten unsere Schüler daher intensiv auf die Prüfung des Ältesten Verbandes der Tierheilpraktiker Deutschlands vor.

Die Prüfungsrichtlinien dienen dem Nachweis eines Mindestwissens, welches ein Tierheilpraktiker zur Führung einer Tierheilpraxis haben sollte.

Die Kenntnisüberprüfung besteht aus vier Prüfungsteilen:

  • Facharbeit
  • schriftliche Prüfung
  • praktische Prüfung
  • mündliche Prüfung

Wird ein Prüfungsteil nicht bestanden, muss nur der betreffende Teil wiederholt werden.

 

Facharbeit
Die Facharbeit soll die fachliche Qualifikation des Prüfungsteilnehmers zeigen. Sie soll physiologische, pathologische, therapeutische und naturheilkundliche Bereiche oder Bereiche, mit denen der Tierheilpraktiker im Rahmen seiner Tätigkeit konfrontiert sein kann, umfassen.
Der Prüfling kann ein Thema – in Absprache mit dem Verband – selbst suchen. Hierbei dürfen auch außergewöhnliche Themen – wie z. B. über Reptilien, Vögel, Zootiere – gewählt werden.
Im Unterricht wird ausführlich über das Erstellen einer Facharbeit gesprochen.

 

Schriftliche Prüfung
Die Fragen werden ohne Ausnahme aus dem z. Zt. geltenden Fragenkatalog des Ältesten Verbandes der Tierheilpraktiker entnommen. Ein Auszug aus dem gültigen Fragenkatalog ist veröffentlicht und in der Geschäftsstelle des Verbandes zu erwerben.

 

Praktische Prüfung
Hier wird am Hund überprüft, ob Untersuchungsgänge, Diagnostik und Therapievorschläge selbstständig und eigenverantwortlich durchgeführt werden können.

 

Mündliche Prüfung
Die mündliche Prüfung findet vor einer Prüfungskommission des Verbandes statt.

 

Das erfolgreiche Bestehen der Prüfung vor dem Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands berechtigt Sie als Mitglied des Verbandes, sich mit dem Verbandszeichen auszuweisen.

 

 

Zurück zur Übersicht.