Fellwechsel beim Pferd
Wann beginnt der Fellwechsel tatsächlich?
Und wie kann das Pferd in dieser intensiven Phase optimal über die Fütterung unterstützt werden?
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Die folgende Zusammenfassung des Videos wurde mit Hilfe einer KI erstellt.
Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit dieser Zusammenfassung.
In diesem Video erklären die Experten Franziska Wojewski und Brit Kröger, warum der Fellwechsel für Pferde eine enorme körperliche Belastung darstellt und wie Besitzer ihre Tiere optimal unterstützen können.
Hier sind die wichtigsten Punkte der Zusammenfassung:
1. Der Fellwechsel als Kraftakt
Der Fellwechsel wird primär durch die Tageslichtlänge (Zirbeldrüse) gesteuert und beginnt bereits zur Winter- bzw. Sommersonnenwende [08:13]. Er ist ein Zeichen für die Stoffwechselaktivität des Pferdes und belastet insbesondere:
- Herz und Kreislauf: Durch den Neuaufbau des Fells und schwankende Temperaturen [10:23].
- Das Immunsystem: Pferde sind in dieser Zeit anfälliger für Infekte, Pilzerkrankungen und Parasiten [10:38].
- Die Entgiftungsorgane: Leber und Nieren müssen Höchstleistungen erbringen, um Nährstoffe umzuwandeln und Stoffwechselnebenprodukte auszuscheiden [27:43].
2. Anzeichen für Probleme
Ein gestörter Fellwechsel zeigt sich oft durch:
- Müdigkeit, Schlappheit oder plötzliche Schreckhaftigkeit [28:57].
- Stumpfes Fell, Schuppen oder Hautprobleme wie Mauke und Raspe [28:29].
- Verdauungsstörungen wie Kotwasser [16:25].
- Eine „staubige Stirn“ oder ein Grauschleier im Gesicht als Indikator für Stoffwechselüberlastung [23:35].
3. Unterstützung durch Fütterung und Pflege
- Nährstoffe: Besonders wichtig sind Zink, Biotin, Vitamin A (Beta-Carotin), B-Vitamine und Schwefel (MSM) [01:16:06], [01:19:07].
- Öle: Hochwertiges Leinöl (reich an Omega-3) oder Hanföl werden empfohlen, wobei auf Lichtschutz und Qualität geachtet werden sollte [01:07:35].
- Heilpflanzen (Phytotherapie):
- Äußere Pflege: Regelmäßiges Putzen regt die Durchblutung der Haut an und hilft, abgestorbene Haare zu entfernen [42:34].
4. Management-Tipps
- Training anpassen: Bei Erschöpfung des Pferdes das Pensum reduzieren [43:05].
- Stress minimieren: Impfungen oder Wurmkuren sollten idealerweise nicht mitten in einen schweren Fellwechsel fallen, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten [30:38].
- Eindecken: Die Experten diskutieren kritisch über das Eindecken; es kann Pferden helfen, Energie zu sparen, stört aber unter Umständen die natürliche Thermoregulation des Fells [34:40].
Das Video betont, dass eine frühzeitige Unterstützung (schon ab Dezember für das Frühjahr) am effektivsten ist, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.