Die Aroniabeere in der Pferdefütterung
Die schwarze Apfelbeere erlebt in der Pferdefütterung ein echtes Comeback. In diesem Webinar erfährst du, wie die Aroniabeere die Gesundheit eines Pferdes ganzheitlich unterstützen kann.
Die Referentin Angela Lamminger beleuchtet die Wirkung auf Immunsystem, Magen-Darm-Trakt, Leber, Herz-Kreislauf-System sowie bei Themen wie Entzündungen, Kotwasser oder Sommerekzem.
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Die folgende Zusammenfassung des Videos wurde mit Hilfe einer KI erstellt.
Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit dieser Zusammenfassung.
Was ist die Aroniabeere?
Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, ist eine extrem widerstandsfähige Strauchpflanze. Sie gilt als eines der stärksten natürlichen Zellschutzmittel überhaupt [08:41].
- Inhaltsstoffe: Sie ist reich an Antioxidantien, Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe), OPC, Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen [13:54].
- Wirkweise: Sie wirkt regulierend (nicht unterdrückend), entzündungshemmend und unterstützt die Zellerneuerung [29:12].
Hauptanwendungsgebiete beim Pferd
- Fellwechsel & Hautprobleme:
- Verdauung & Immunsystem:
- Atemwegserkrankungen:
- Seniorenpferde:
Produkte und Fütterung
Im Video werden zwei Hauptvarianten vorgestellt, die auf dem Trester (Schalen und Kerne) der Beere basieren:
- Aronia pur (Trester oder Pellets): Ideal für die allgemeine Stärkung, Fellwechsel und Senioren. Es ist zuckerarm und daher sicher für Pferde mit EMS, Rehe oder Cushing [50:21].
- Naturpellets (Kombipräparat): Enthält zusätzlich Basenpulver, Zeolith und Schwarzkümmel. Dies wird empfohlen bei starker Übersäuerung, hartnäckigem Kotwasser oder Atemwegsproblemen [53:30].
Dosierungsempfehlung:
- Ca. 10 g pro 100 kg Körpergewicht pro Tag [01:05:00].
- Ein Großpferd (ca. 600 kg) erhält also etwa 50–60 g täglich [01:18:55].
- Wichtig: Eine Futterumstellung sollte mindestens 6 Wochen beibehalten werden, um nachhaltige Veränderungen an Hufen oder Fell zu sehen [19:33].
Zusammenfassung der Experten-Tipps
- Ganzheitlichkeit: Aronia ist keine "Wunderbeere", sondern eine Basisstütze. Gute Haltung und hochwertiges Heu bleiben essenziell [01:02:57].
- Prävention: Besonders beim Ekzem sollte man bereits im Januar mit der Zufütterung beginnen, um den Körper vorzubereiten [39:21].
- Übersäuerung: Stress, Medikamente und lange Futterpausen übersäuern das Pferd – hier hilft das Kombipräparat mit Basenpulver besonders gut [01:17:41].